Allgemein,  Mental Health

It’s okay not to be okay

“I’m not okay. Jeder glowt in dieser Zeit total, was Sport & produktivität angeht. Aber ich fühle mciheinsam, mir fällt hier die Decke auf den Kopf.

Vor Corona hatte ich räumliche Trennungen zwischen Arbeit, Sport, Lernen, etc. Jetzt mache ich das alles in meinem WG-Zimmer.

Ich vermisse die Struktur, ich vermisse Familie & Freunde, ja selbst Uni & Arbeit fehlt mir”

So, oder so ähnlich steht es in meinem Journal. Corona hat Deutschland erreicht und ich muss ehrlich sagen, ich hatte nicht erwartet, dass es so schlimm wird. Unis, Schulen, Bibliotheken, Cafes, etc. alles hat zu.

Natürlich bin ich froh, dass ich ein Dach über den Kopf habe, genug zu Essen habe & ich gesund bin. Don’t get me wrong, ich bin dankbar, dass es mir gut geht.

Aber auf Social Media bekomme ich oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich nicht produktiv bin, keinen Sport machen, weil gefühlt jeder super sportlich, produktiv, healthy ist. 

Aber oft vergessen wir, was eigentlich gerade passiert. Wir durchleben alle eine schreckliche Situation, werden aus unserem Alltag gerissen, können unsere Freunde nicht mehr sehen, gehen nicht mehr arbeiten, haben Geldsorgen.

Und dann auch noch ein schlechtes Gewissen zu haben, weil man nicht zehn Stunden am Tag am Schreibtisch steht? Nein, danke.

Ich kann die Zeit für niemanden leichter machen. Ich kann Corona nicht wegzaubern. Aber ich kann darauf aufmerksam machen, dass obwohl “zuhause bleiben” im ersten Moment vielleicht cool klingt, es eben nicht für jeden das Paradies ist.

Wir können einander unterstützen, uns Mut machen und uns digital Liebe senden. 

Es ist okay, wenn es dir nicht gut geht. Es ist okay, wenn du dich einsam fühlst. Du bist damit nicht allein. Together we are stronger!

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