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HUNGER

(Dieser Beitrag kann als Werbung verstanden werden, alle Angaben entsprechen meiner persönlichen Meinung. Das Buch habe ich als Rezensionsexemplar vom Verlag kostenlos zugesendet bekommen.)

Titel: Hunger

Autor/in: Roxane Gay

Verlag: btb

Seitenanzahl: 316

Link zum Buch: https://amzn.to/2NoJYQr *

Klappentext:

Sie schreibt die Geschichte ihres Hungers. Sie schreibt die Geschichte ihres Körpers. Es ist keine Geschichte des Triumphs. Es ist die eines Lebens, das in zwei Hälften geteilt ist. Es gibt das Vorher und das Nachher. Bevor sie zunahm und danach. Bevor sie vergewaltigt wurde und danach. Roxane Gay, eine der brillantesten, klügsten und aufregendsten weiblichen Stimmen der USA, erzählt eine Geschichte, die so noch nie geschrieben wurde: schonungslos offen, verstörend ehrlich und entwaffnend zart spricht sie über ihren »wilden und undisziplinierten« Körper, über Schmerz und Angst, über zwanghaftes Verlangen, zerstörende Verleugnung und Scham – „Ich war zerbrochen, und um den Schmerz dieser Zerbrochenheit zu betäuben, aß ich und aß und aß.“

Persönliche Meinung:

(kann Spoiler enthalten, auch wenn ich versuche, diese zu vermeiden)

Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Ich würde mich als psychisch relativ stabil betrachten, jedoch hat mich das Buch sehr aufgewühlt.  Roxanes Schreibstil, die Emotionen die sie beim Leser erzeugt und die Bilder mit denen sie arbeitet, hat dazu geführt, dass ich mir sehr genau nachvollziehen kann, was sie durchmachen musste.

Dieses Buch ist kein “ich war essgestört und so wurde ich geheilt”-Buch. Sie beschreibt das Davor und das Danach und im Danach leidet sie. Dieses Leid ist in den Seiten zu spüren.

Ich empfinde tiefes Mitgefühl, der Autorin gegenüber, wünschte, ich könnte Menschen vor solchen Schicksalen beschützen. Und doch bin ich dankbar für dieses Buch. Es hat in mir viel bewegt, dass ich gerade nicht in Worte fassen kann.

Würde ich das Buch weiterempfehlen?

Ja, wenn man psychisch stabil ist und mit solch einer Thematik umgehen kann. Nein, wenn man sich leicht triggern lässt, wenn man vielleicht selbst betroffen ist und das ganze noch nicht verarbeitet hat.

Liebe Grüße,

Franzi

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