Warum ich froh bin, im 21. Jahrhundert zu leben – Meine Lieblingsapps

Warum ich froh bin, im 21. Jahrhundert zu leben – Meine Lieblingsapps

,,Früher war alles besser“

Zugegeben, viele von uns haben das ihre Eltern oder Großeltern schon einmal, wenn nicht sogar öfter sagen hören. Über diese Aussage wird seit Jahren diskutiert und bisher wurde noch kein ,,wahr” oder ,,falsch” festgelegt. Vielleicht ist das aber auch gut so, dann kann sich jeder selbst seine Meinung bilden. Auch wenn ich manchmal gerne in die Vergangenheit reisen können würde und bestimmte Ereignisse gerne miterlebt hätte, bin ich trotzdem froh, im 21. Jahrhundert zu leben. Ich liebe mein Handy und werde im Folgenden von ein paar meiner Lieblingsapps erzählen.

Was ist ein Digital Native überhaupt?

Als digital native (deutsch: „digitaler Eingeborener“; Plural: digital natives) wird eine Person der gesellschaftlichen Generation bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen ist. (https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Native)

Im Internet lassen sich zwar keine genauen Jahreszahlen finden, allerdings würde ich persönlich alles dazuzählen, die bereits in ihrer frühen Kindheit in Kontakt mit Computern und dem Internet gekommen sind.

Computerunterricht in der Schule

In meiner Schule gab es einen Computerkurs in der dritten Klasse, den wir alle kostenfrei besuchen durften. Dort lernten nicht wirklich etwas über Technik oder so, sondern hauptsächlich basics wie ,,wie komme ich ins internet”oder den Umgang mit Paint und word. Außerdem hatten wir einige Lektionen über Sicherheit im Internet. Die meiste Zeit waren wir aber auf Spielaffe unterwegs und haben irgendwelche Spiele gespielt.

YouTube – oder wie ich lernte, einen Kiwi Stern zu schneiden

Ich hab YouTube relativ früh für mich entdeckt, ich dürfte etwa 11 gewesen sein. Neben Tanzvideos, ich war selbst Tänzerin, habe ich vor allem die sogenannten DIYs für mich entdeckt und angefangen, mir alles Mögliche selbst zu basteln.

Als ich dann angefangen habe, auf Instagram mein Essen zu posten, hab ich immer wieder nach Möglichkeiten gesucht, mein Essen schön zu dekorieren. Ein klassischer Fall: der Kiwi Stern

YouTube ist toll. Mittlerweile findet man alles auf YouTube, von Tutorials über Lernvideos bis zu persönlicheren Geschichten.

Spotify – mein Alltime Favorite

Ich liebe Musik. Ich höre eigentlich 24/7 Musik, selbst beim Duschen. Auf Spotify finden sich Millionen von Songs, die für einen kleinen monatlichen Beitrag gehört und runter geladen werden können. Ich liebe es, mir Playlist für spezielle Situationen zu erstellen, wie zum Beispiel fürs Tanzen, fürs schminken oder zum Kochen. Außerdem finden sich auch bereits erstellte Playlists, die man für sich selbst speichern kann. So habe ich schon ne ganze Menge neuer Bands für mich entdeckt.

Außerdem hart man durch die Offline-Funktion die Möglichkeit, immer und überall Musik dabei zu haben.

Pinterest – der Ursprung alles Guten

Rezepte, Outfitinspirationen, Nailart, Frisuren Tutorials. Auf Pinterest findest du echt ALLES. Ich könnte Stunden auf dieser Plattform verbringen und manchmal tu ich das auch. Ich nehm mir zwar immer vor, auch eigene Beiträge zu posten, aber irgendwie klappt das nie so richtig. Meine Lieblingsfunktion ist das ,,Boards erstellen“, so kann ich eben Beiträge, die mir gefallen, nach Inhalt sortieren und für mich speichern. Die Boards kann ich öffentlich machen und mit anderen teilen oder ich stelle sie eben auf ,,privat“.

Couchsurfing, Hostelword & Co.

Ich war vor kurzem in Dublin und hab dort ne Menge cooler Leute kennengelernt. Dabei haben mir vor allem Hostelworld und Couchsurfing geholfen. Hostelworld ist eine Art Preisvergleich für Hostels, ähnlich wie trivago für Hotels.

Bei Couchsurfing. Übernachtet man, ähnlich wie bei Airbnb bei anderen Leuten zuhause, allerdings ist das eigentlich immer kostenlos, da nur ein Sofa oder ähnliches zur Verfügung gestellt wird. Dafür wird meistens aber erwartet, dass man mit seinem Gastgeber Zeit verbringt. Außerdem gibt es bei Couchsurfing die Möglichkeit zu sehen, welche anderen Reisenden sich in der selben Stadt befinden und welche Hosts eine Unterkunft anbieten.

Als ich in Dublin angekommen bin, habe ich durch die Suchfunktion zwei Mädels kennen gelernt, mit denen ich mich dann Mädchen gefunden, die zur Zeit auch in Dublin waren und diese angeschrieben. Noch am selben Abend noch verabredet hatte. Wir hatten super viel Spaß und haben jetzt, eine Woche später, noch immer Kontakt.

In der Couchsurfing App gibt es außerdem noch die Möglichkeit, Events zu erstellen. Während meinem Aufenthalt fand das Event ,,Socialize Thursday“ statt, ein Kneipenabend an dem verschiedene Couchsurfer zusammen gekommen sind. Auch dort habe ich ne Menge cooler Leute kennengelernt und einige Connections geknüpft.

Kindle & Audible/Bookbeat

Nein,  ich mache jetzt keine Werbung für Amazon, allerdings habe ich in letzter zeit zwei Dienste sehr häufig genutzt. Zum einen hätten wir da Kindle, die E-Book App von Amazon. Dank meines Prime Abos kann ich eine ganze Menge Bücher kostenlos lesen, was vor allem auf Reisen super ist, da man keine schweren Bücher mit sich rumtragen muss.

Audible bietet Hörbücher statt Bücher zum Lesen, aber auch da hat man eine große Auswahl. Im letzten Monat durfte ich dank eines Rabattcodes meines Lieblingspodcasts einen Monat die App ,,Bookbeat“ testen, die eine Art Flatrate App für Hörbücher ist.

Clue/Flo

Die nächste App, die ich gerne teilen möchte, ist die App Clue. Clue ist eine Perioden-Tracking App, in der man täglich verschiedene Angaben machen kann, um seinen Zyklus zu analysieren. Ich persönlich finde es einfach sehr praktisch, immer zu wissen wenn ich meine Periode bekomme. Außerdem kann man Dinge wie schlechte Laune oder Hautprobleme oder anderes eingeben und herausfinden, ob das vielleicht mit dem Zyklus zusammenhängt.

Momentan nutze ich Flo, die App ist genauso aufgebaut.


Moodle

Die meisten werden Moodle kennen, aber zumindest meine Uni nutzt das eben für den Dokumentenaustausch und die Bereitstellung von Vorlesungsfolien. Wir können als sowohl Abgaben über Moodle machen, als auch verpasste Inhalte nachholen.

Drive, Dropbox, etc.

Wenn wir schon bei Uni und Dokumenten sind, sollte ich Google Drive nicht außen vor lassen. Mein Laptop wiegt 2,7 Kilo, weshalb ich ihn definitiv nicht ständig mit mir rumtragen möchte. Durch den Online speicher kann ich von überall darauf zugreifen und auch an den PCs in der Uni an meinen Dokumenten arbeiten. Mein Rücken ist dankbar.

Außerdem eignen sich Online-Speicher auch wunderbar für Gruppenarbeiten, da man dann als Gruppe von überall am selben Dokument arbeiten kann.

Word, Goodnotes & Co

Noch eine App, die ich für die Uni nutze: Goodnotes. Ich besitze ein iPad, samt Apple Pencil und kann so handschriftliche Notizen machen, für die ich aber kein Papier benötige. Außerdem bietet Goodnotes eine Menge an Features, die das Mitschreiben sehr individuell gestalten.

Ich nutze auch oft Word, vor allem wenn es reine Textdokumente sind.

Das digitale Mitschreiben hat einfach eine Menge an Vorteilen: man verschwendet kein Papier wenn die Mitschrift unnötig oder fehlerhaft ist, man kann die Notizen einfach teilen und ich hab mein iPad sowieso immer dabei.

Ecosia

Ecosia ist eine Suchmaschine, die für eine bestimmte Anzahl an Suchen Bäume pflanzt. Sie funktioniert ähnlich wie Google, hat aber einen netten Nebeneffekt, der der Umwelt zugute kommt.

Chefkoch

Ich liebe Essen. Und ich koche gerne. Ich halte mich zwar selten an Kochbücher oder Rezepte, wenn ich aber ein bestimmtes Gericht essen möchte, kann ich dank Chefkoch zwischen einer Vielzahl von Rezepten wählen, die meistens bereits von anderen getestet wurden, sodass ich weiß, ob sie was geworden sind. Es gibt natürliche eine ganze Menge anderer Apps, auf denen sich Rezepte finden und auch bei Instagram oder Pinterest findet man immer wieder Rezeptinspirationen.


Gmail

E-Mails gibt es zwar schon eine ganze Weile, aber durch Smartphones ist es uns möglich, unsere E-Mails auf dem Handy abzurufen und diese vom Handy zu versenden. So ist man einfach sehr viel flexibler und kann sich um seine Angelegenheiten auch von unterwegs kümmern.


Telegram

WhatsApp, Telegram, iMessage. Alle diese Dienste ermöglichen es uns, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, auch wenn wir uns am anderen Ende der Welt befinden. Haben wir eine Internetverbindung, kosten uns die Dienste nicht und wir können neben Textnachrichten auch Sprachnachrichten, Fotos und Videos versenden. Als ich in Dublin war konnte ich so zum einen meine Familie auf dem Laufenden halten, was ich unternahm, aber auch mit meinen Freunden in Kontakt bleiben. Dank des Sprachanrufs in WhatsApp konnte ich sogar mit meinem Freund telefonieren, ohne das Gebühren anfielen.


Mein Fazit

Die Technik heutzutage bietet für uns einige Vorteile. Sie macht vieles einfacher und ermöglicht es uns, immer erreichbar zu sein. Außerdem haben wir Zugang zu Millionen von Informationen.

Natürlich hat die moderne Technik auch ihre Nachteile, die ständige Erreichbarkeit stresst manche Menschen und die Sorge, dass Face-To-Face Kommunikation ausstirbt, besteht. Trotzdem bin ich froh über die Möglichkeiten, die sich mir heutzutage bieten und möchte das auch nicht ändern.

Auf welche App kannst DU nicht verzichten und denkst, jeder sollte sie kennen? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen.

Danke fürs Lesen und bis zum nächsten Mal

Franzi <3

Meine Quellen: